The Voice of Women mit Suraya Pakzad 2024

In einigen Teilen unserer Welt werden heutzutage Frauen immer noch als Eigentum der Männer betrachtet. Bildung, Gleichberechtigung und ein selbstbestimmtes Leben sind nicht oder nur unter schwersten Bedingungen möglich. Konsequenzen sind Inhaftierung, Folter und häufig auch die Ahndung mit dem Tod. Daher möchten wir mit unserer Live Performance Frauen aus entsprechenden Ländern und Zusammenhängen sichtbar machen, die mit ihrem Mut ihr Leben für Gleichberechtigung, Respekt und Freiheit einsetzen.

Uns ist es ein wichtiges, politisches Anliegen mit unserer Performance dieses feministische Thema zu behandeln.

Während die Schauspielerin Judith Evers Worte, Fragmente und Textpassagen spricht, werden in Abständen 5 Portraits für einen kurzen Moment auf einer Leinwand projiziert und von der Malerin Ilona Ottenbreit skizzenhaft eingefangen und im weiteren Verlauf der Performance malerisch ineinander verschmolzen.
Es sind die Gesichter von Malala Yousafzai, Rebecca Lolosoli, Olga Karach, Suraya Pakzad und als letztes das Porträt von Narges Mohammadi. Ihr Bild vereint alle fünf Köpfe miteinander. Dadurch soll die Aktualität der politischen Situation am Ende der Performance besonders deutlich gemacht werden.

Die dabei gesprochenen Worte werden behutsam aus dem Moment heraus geschöpft, so dass ein lebendiger und vielschichtiger Sprachraum entsteht, bei dem Emotionen und Gedanken erfasst und spürbar werden.
Dieser wird durch die Musik des Cellos (Eva Freitag) und durch das Sound Design (Florian Tippe) zusätzlich inspiriert. Die drei Ebenen Sprache, Musik und Malerei interagieren somit permanent und lassen einen magischen Raum entstehen. Durch diesen dichten und sinnlichen Prozess wird das Publikum angeregt eigene Gedanken und Bilder in ihren Köpfen zu erschaffen.

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